
Reservierung bitte über: uebersleben@googlemail.com

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Premiere 18.11. 20h Kampnagel, Hamburg
mit: Mit: Mit Jo Kappl, Gudrun Lange, Markus Pendzialek und Musik von mir
“ein Nilpferd hat angerufen”

Kleinere Tumulte bei der Bezirksversammlung Altona,
Gestern waren ca. 30 Leute aus verschiedenen Initiativen in Altona zu Besuch bei der Bezirksversammlung.
2 Transparente wurden von der Zuschauerempore runter gehangen:
1) Kein Ikea in Altona ! 2) Vattenfall – Supergau…wir verhindern Trassenbau!
Es waren aber auch Leute aus den Schrebergärten und BewohnerInnen der Elbtreppe anwesend.
Die Debatte / aktuelle Stunde ging im Schwerpunkt um Bürgerbeteiligung im Bezirk. Hier war der Standpunkt der Linken, dass diese zwar öfter mal anberaumt wird, wie jetzt beim Masterplan, jedoch mit keinen echten Kompetenzen ausgestattet wird. Gutes Beispiel ist die auch mit bezirklichen Geldern bezahlte Ideenwerkstatt für das Frappant. Hier haben über Monate AnwohnerInnen mit Stadtplanern zusammen ein Konzept mit vielfältiger Mischnutzung entwickelt, was dann einfach im Papierkorb verschwand.
In anderen Fällen – wie bei der Moorburgtrasse findet hingegen noch nicht einmal im Ansatz eine Beteiligung statt.
Stattdessen zeiht sich im schwarz-grünen Bezirk das Bedienen der Investoreninteressen wie ein Faden durch alle Projektierungen.
Das konnte u.a. ein CDU-Hinterbänkler nicht so stehen lassen und wetterte gegen den „gescheiterten Sozialismus“ und die SED – Nachfolgepartei „die Linke“ . Dies wurde aus dem Publikum mit „Ulbricht, Ulbricht“ – Rufen belegt, zumal die optische Ähnlichkeit des Abgeordneten zur früheren DDR-Größe bemerkenswert war.
Die GAL machte – wie so oft auf „beleidigte Realisten“. Insgesamt war es eine eher traurig provinzielle Darbietung. Auffällig auch mal wieder: der große Vorsitzende Uwe Szczesny reißt alle Debatten an sich, verbraucht selber ca. ¼ der gesamten Redezeit….niemand wagt es sich mit ihm anzulegen - He is the man. Und wenn es mal kniffig wird, dann wird von ihm das Thema in seinen Bauausschuss verlegt – dort ist er erst recht Vorsitzender und es gibt auch keine Öffentlichkeit.
Volker Gajewski über den Recht auf Stadt Verteiler

So – das grüne Mitglied der Bürgerschaft Farid Müller nennt die Unterzeichner des Manifests “Not in our Name, Marke Hamburg” bornierte Kultursozialisten (Hamburg 1, www.hamburg1.de). Die Grüne Partei, die an der Macht öffentliche Räume meistbietend verscherbelt und jedes geltungssüchtige Prestigeprojekt mitgeträgt und einige selbst initiiert hat (man sollte sich nur ab und an das Vivo in Ottensen erinnern) fühlt sich ans Bein gepisst. Da kann ich nur sagen: Zu Recht.
Interessant auch, dass Sozialismus bei den Grünen jetzt zum Schimpfwort taugt.
scheint es immer um Protopunk zu gehen. Das entspricht in der Form gar nicht meinen Hörgewohnheiten. Deswegen hier mal der beste Song überhaupt und garantiert kein Rock.
Wenn sie sich zu ihm umdreht bekomme ich eine Gänsehaut.
