Endlich mal gegoogelt: Bebe Barron

Louis Barron hatte verschiedene elektronische Schaltkreise entwickelt, mit denen er Klänge erzeugen konnte, darunter einen Ringmodulator. Die erzeugten Klänge waren jedoch weder vorhersehbar noch reproduzierbar, zudem war die Lebensdauer der Schaltkreise sehr kurz. Daher zeichneten die Barrons alle ihre Klangexperimente auf Band auf. Die so erzeugten Tonfetzen wurden daraufhin mittels Tonbandgeräten durch verschiedene Effekte weiter verfremdet, zum Beispiel durch schnelleres oder langsameres Abspielen oder Hinzufügen von Echo-Effekten und Delay. Die Abmischung wurde mit mehreren Tonbandgeräten gleichzeitig durchgeführt; hierzu wurden zwei Geräte manuell synchronisiert und das Resultat auf einem dritten Gerät aufgenommen.

Bebe Barron war die Kompositeurin, sie sortierte die Tonbänder und suchte verwendbares Material aus den Klangexperimenten ihres Mannes heraus. Sie war unter den ersten Musikern, die eine Endlosschleife eines Tonbandes verwendeten, um so einen Grundrhythmus zu erzeugen.

Quelle: Wikipedia

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